Die HAZ präsentiert sich einmal mehr als Lücken- und Lügenpresse und nun auch noch als Schlafpresse

Die HAZ hat heute in Ihrer Print- sowie auch in ihrer Onlineausgabe über unsere Pausierung berichtet. Diese Meldung hat sie auch gleich noch auf ihre Facebookseite geteilt – aufgemacht wie eine sensationelle Eilmeldung.

Abgesehen davon, daß es inhaltlich mal wieder weniger um Fakten und mehr um Phantasieträume geht (dazu weiter unten im Text), outet sich die HAZ nun auch noch als Schlafpresse.
Denn Saschas Posting bzw. unsere Bekanntgabe, dass wir vorrübergehend keine Demos abhalten, ist mittlerweile fast drei Wochen her – die HAZ hat es aber erst heute entdeckt. DAS, liebe Freunde, ist Qualitätsjournalismus, den man von diesem Käseblatt kennt!

Interessant ist auch, dass die HAZ nun doch mal über den Bürgerprotest Hannover berichtet – das hat sie in der ganzen Zeit nicht geschafft – selbst zu unseren Spitzenzeiten nicht, als wir mit 200 – 300 Teilnehmern auf dem Platz standen – und das, obwohl der „Spitzenjournalist“ Tobias Morchner fast jedesmal dabei war und fleißig fotografierte. Aber eine Pausierung – jaa, das ist natürlich eine Meldung wert.

Inhaltlich ist diese Meldung natürlich auch wieder absoluter Quatsch, die es richtig zu stellen gilt:
Der Bürgerprotest Hannover steht nicht vor dem Aus – wie auch die letzten Male schon nicht, als von diesem Schmierenblatt ähnliche Glaskugelprophezeihungen vorhergesagt wurden.
Wir sind jederzeit dazu bereit, die Demonstrationen wieder stattfinden zu lassen – sobald wir dies für Notwendig und Sinnvoll erachten, werden wir das auch tun!

Liebe HAZ:
Ist euch dieses Verhalten eigentlich gar nicht peinlich? Wie oft seid ihr schon ins Fettnäpfchen getreten, wie oft habt ihr uns schon totgeschrieben und dann waren wir doch wieder da, stärker als zuvor!?
Es ist kein Wunder, daß Eure Auflage immer weiter zurück geht – wer will für solche viel zu spät erscheinenden Meldungen, die noch dazu voller Fakenews stecken, noch Geld ausgeben?

Nicht ist älter als die Zeitung von gestern!

Fakenews oder Postfaktisch? Das ist hier die Frage! Stimmen Sie ab!

 

Heute in der HAZ / Lokalteil Lehrte:

Da wird aber auch alles durcheinander gewürfelt – Neonazis, Pegida, Reichsbürger … Nur die besorgte Bürgerin, wohl eine Verschwörungstheoretikerin, steht auf der anderen Seite.
Das ist allerhöchster, gut recherchierter Qualitätsjournalismus!
Respekt, liebe HAZ!

Sind das schon Fakenews, oder geht das noch als Postfaktisch durch?
Herr Maas und Ihre Wahrheitsbehörde, bitte übernehmen Sie!

Artikel in der HAZ: Fakenews oder Postfaktisch?
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Richtigstellung zum Artikel der HAZ vom 2.2.2017 „Anhänger von Pegida unter Verdacht“

OFFENER BRIEF

Richtigstellung zum Artikel der HAZ vom 2.2.2017 „Anhänger von Pegida unter Verdacht“

HAZ vom 2.2.2017
HAZ vom 2.2.2017

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung ist einmal mehr über das Ziel hinausgeschossen und hat ihrer Leserschaft einen völlig unzureichend recherchierten Artikel präsentiert. Für 483,60 Euro jährlich können Sie die HAZ abonnieren, aber für das „bisschen Kohle“ kann man natürlich nicht verlangen, umfassend und korrekt informiert zu werden. Was will man auch von einem Schmierenblättchen erwarten, dass von der SPD kontrolliert wird (Madsack – und damit die HAZ – ist in Form einer GmbH & Co. KG organisiert. Komplementärin ist die Dr. Erich Madsack GmbH, größte Kommanditistin ist das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mit einem Anteil von 23,1%)? Die „Zeitung“ behauptet in ihrer Ausgabe, der Bürgerprotest Hannover habe enge Beziehungen zu rechtsradikalen Kreisen.

Sie stützt ihre Behauptung im Wesentlichen darauf, dass im Jahre 2015 der rechtsradikale Markus J. bei uns gesprochen hat. Es ist korrekt, dass J. im Jahre 2015 bei uns gesprochen hat. Zu dieser Zeit durfte bei uns jeder sprechen, da wir weder die Reden noch die Redner vorab kontrolliert haben, um den Vorwurf einer Zensur zu vermeiden. Wir stehen ein für Demokratie und Meinungsfreiheit; eine Zensur würde diesem Gedanken entgegenstehen.

Leider erwies sich das als fatal, denn nicht selten wurde von rechtsradikalen Strukturen versucht, den Bürgerprotest Hannover – damals noch PEGIDA Hannover – zu unterwandern. Da das Orgateam des Bürgerprotest Hannover aus Personen der bürgerlichen Mitte besteht und eben keine Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen hat, waren uns weder Markus J. noch andere Personen dieser Szene bekannt. Ansonsten hätten wir schon damals entsprechend reagiert. Inzwischen prüfen wir unsere Redner vorab, ob sie irgendwelchen radikalen oder verfassungsfeindlichen Organisationen angehören, auch wenn dieses Vorgehen dem Grundsatz der Meinungsfreiheit widerspricht.

Bereits Ende 2015 haben wir Herrn J. und seiner Anhängerschaft ein Teilnahmeverbot unserer Veranstaltungen ausgesprochen. Auch distanzieren wir uns ausdrücklich vom Extremismus – egal ob von rechts oder links – und verurteilen die mutmaßlichen Planungen des Herrn J. aufs Schärfste.

Wir sind glühende Demokraten und achten und verteidigen das Grundgesetz! Dennoch ist es nie auszuschließen, dass entsprechende Personenkreise auf öffentlichen Veranstaltungen wie einer Kundgebung auftauchen. Auch kann nicht gänzlich verhindert werden, dass entsprechende Personen beim offenen Bürgermikrofon etwas sagen, was nicht unseren Grundsätzen entspricht. Wir versuchen hier immer, solche Personen rechtzeitig zu erkennen und ihnen die Teilnahme an unseren Kundgebungen zu untersagen.

Das alles hätte die HAZ ganz einfach recherchieren können, indem man uns um eine Stellungnahme gebeten hätte, wie man es von investigativem Journalismus erwartet. Aber für einseitige und meinungsvorgebende Berichterstattung ist die HAZ bekannt; den Grund konnten Sie in der Einleitung dieser Erklärung erfahren.