Kommentar zur Stellungnahme der ARD über die Kritik an der Tagesschau

Kai Gniffke, Chefredakteur der ARD über die Kritik an der Tagesschau:

“Wir berichten in der Tagesschau über Dinge von gesellschaftlicher, nationaler oder internationaler Relevanz. Dinge, die für die Mehrzahl der rund 83 Millionen Deutschen von Bedeutung sind. Dabei können wir nicht über jeden Mordfall berichten. Ich glaube, da würde wohl auch die Mehrzahl unserer Kritiker noch mitgehen.“

So weit in Ordnung. Wir gehen mit.

„Wo die Meinungen auseinander gehen, ist die Frage, ob wir darüber berichten sollten, wenn es sich beim Tatverdächtigen um einen Asylbewerber handelt. Aus meiner Sicht sollten wir das dann tun, wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt wären.“

Kann man so sehen. Manche, die meinen, die „Tagesschau“ hätte berichten müssen, wie zum Beispiel der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, halten das zwar für ein „seltsames Argument“. Aber nehmen wir es, wie es ist. Es kommt schließlich von berufener Stelle.

Gniffke weiter:

„Das ist, soweit wir es recherchieren können, nicht der Fall. Deshalb haben wir uns gegen die Berichterstattung entschieden.“

Ach so. Die rund 300 Mitarbeiter von ARD-aktuell sind nicht dazu in der Lage, frei verfügbare Daten zur Migrantenkriminalität zu googeln. Macht nichts, wir helfen gern.

Baden-Württemberg: siebenfach überproportional

Werfen wir zunächst einen Blick nach Baden-Württemberg, wo das beschauliche Offenburg liegt. Bei Veröffentlichung der Kriminalstatistik 2017 für das Bundesland erklärte das Innenministerium zur „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ über die Tätergruppe „Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Flüchtlinge“: „Der Anteil an den Gesamttatverdächtigen liegt damit bei rund zehn Prozent – und damit erneut deutlich über ihrem Bevölkerungsanteil von zwei Prozent in Baden-Württemberg.“ Asylzuwanderer waren 2017 in Baden-Württemberg also insgesamt etwa fünfmal so häufig kriminell wie die Gesamtbevölkerung (ausländerrechtliche Verstöße sind herausgerechnet).

Im „Sicherheitsbericht 2017“ wird das Ministerium detaillierter. Dort heißt es auf Seite 22 einleitend: „Nichtdeutsche Tatverdächtige begingen mehr als die Hälfte aller Totschlagsdelikte, weit mehr als ein Drittel davon sind Asylbewerberinnen und Asylbewerber oder Flüchtlinge.“ Die Gesamtzahlen zu „Straftaten gegen das Leben“ (Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen und fahrlässige Tötung) finden sich auf Seite 24. Danach begingen im Jahr 2017 in Baden-Württemberg 463 Tatverdächtige Straftaten gegen das Leben. Davon waren 194 „nichtdeutsch“ (42 Prozent), 65 Tatverdächtige (14 Prozent) gehörten zur Gruppe „Asylbewerber/Flüchtlinge“. In dieser Gruppe fanden sich also bei einem Bevölkerungsanteil von zwei Prozent rund 14 Prozent aller Straftäter gegen das Leben.

Anders gesagt: Proportional gab es unter Asylbewerbern und Flüchtlingen 2017 siebenmal so viele Mörder und Totschläger wie in der baden-württembergischen Gesamtbevölkerung.

In Gesamtdeutschland ist die Lage wie in Baden-Württemberg. Das im Mai 2018 veröffentlichte „Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2017“ des Bundeskriminalamtes bezieht – anders als in den Vorjahren – „nunmehr auch Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren“ in die Betrachtung ein, ist also bei der Zusammensetzung der Tätergruppen mit Baden-Württemberg vergleichbar. Das BKA führt die Personen mit dem Aufenthaltsstatus „Asylbewerber“, „International/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“, „Duldung“, „Kontingentflüchtling“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ der Einfachheit halber unter dem Sammelbegriff „Zuwanderer“.

2017 waren laut BKA-„Bundeslagebild“ 30,5 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen Nichtdeutsche, 8,5 Prozent waren Zuwanderer (S. 9). Bei Straftaten gegen das Leben sieht es noch übler aus: Hier betrug der Anteil an tatverdächtigen Zuwanderern 14,3 Prozent (S. 23).

Bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 82,7 Mio. und einem Zuwandereranteil von rund zwei Prozent wiesen schutzbegehrende Zuwanderer 2017 gegenüber der Gesamtbevölkerung bundesweit also einen gut viermal so hohen Anteil an Tatverdächtigen bei allen Straften auf und einen etwa siebenmal so hohen Anteil bei Straftaten gegen das Leben.

Gniffke beim Wort genommen

Auch diverse andere Untersuchungen und Statistiken zeigen einen deutlich überproportionalen Anteil an Gewalttaten von Zuwanderern, zum Beispiel eine vom Kriminalwissenschaftler Christian Pfeiffer geleitete Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Dazu die „WeLT“:

„Den Autoren zufolge ist die seit 2014 eingetretene Zunahme der aufgeklärten Fälle von Gewalt zu 92,1 Prozent der Gruppe der Flüchtlinge zuzurechnen. […] All diese von den Autoren als „Flüchtlinge“ bezeichneten Zuwanderer über das Asylsystem waren 2016 für mehr als jede achte aufgeklärte Gewalttat in Niedersachsen verantwortlich (13,3 Prozent). Ihr Bevölkerungsanteil dürfte allerdings nur bei etwas über einem Prozent liegen. Die Kriminalität durch Deutsche geht indes seit vielen Jahren zurück. Damit fallen die Zuwanderer deutlich häufiger als Verdächtige bei einer Gewalttat auf, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.“

Wo immer man gräbt, die Fakten sind stets dieselben: „Schutzsuchende“ begehen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung in zahlreichen Kriminalitätsbereichen weit überproportional strafbare Handlungen. Ganz besonders überproportional sind sie ausgerechnet auf dem vom „Tagesschau“-Chef zum Knackpunkt erhobenen Feld der Tötungsdelikte tätig. Und weil wir dem ehrenwerten Nachrichtenmann aufs Wort glauben, wenn er bekundet, man solle dann berichten „wenn Asylbewerber überproportional an Tötungsdelikten beteiligt“ sind, freuen wir uns auf die künftige ausführliche Berichterstattung zur Migrantenkriminalität bei ARD-aktuell, von „Tagesschau“ über „Tagesthemen“ bis „Nachtjournal“.

Von wegen sinkende Flüchtlingszahlen: Hannover baut weitere Flüchtlingsheime

Es ist ein von Gutmenschen und Lügenmedien gern hochgehaltenes Argument: “Die Flüchtlingszahlen sinken, es kommen kaum noch Flüchtlinge nach Deutschland. Außerdem würden doch Flüchtlinge ohne Bleiberecht abgeschoben.”

Daß das bei den Haaren herbeigezogen ist, belegt die Tatsache, daß die Stadt Hannover nun nach neuen Standorten für weitere Flüchtlingsheime sucht, wie die HAZ berichtet:
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Neue-Unterkuenfte-fuer-Fluechtlinge-noetig-in-Hannover

Wöchentlich kommen weiterhin zwischen 40 und 50 neue Flüchtlinge aus den Krisengebieten der Welt nach Hannover. Weil die Unterkünfte knapp werden, plant die Stadt neue Standorte. Von angeblichen Überkapazitäten an den bisherigen Standorten oder gar Leerstand könne keine Rede sein, sagte der zuständige Koordinator der Stadt, Marc Schalow, am Mittwoch im Bauausschuss des Rates: „Wir brauchen jede Einrichtung bis auf den letzten Platz.“

Wir dürfen uns also auf weitere Bereicherung einstellen.

Trump oder deutsche Politiker: Wer belügt die Öffentlichkeit?

Ein Kommentar von Michael Weilers

Donald Trump twitterte dieser Tage, dass die deutschen Behörden das wahre Ausmaß der Kriminalität durch Einwanderung vor der deutschen Öffentlichkeit verschweigen.

Wolfgang Ischinger, Chef der Münchener Sicherheitskonferenz, kommentiert die Aussagen des amerikanischen Präsidenten heute wie folgt:
„Die Dreistigkeit der Lüge ist in dieser Form neu“

Meine Antwort dazu an Leute wie Wolfgang Ischinger:
Die Dreistigkeit mit der deutsche Medien, Politiker und Behörden das deutsche Volk belügen ist dagegen ganz und gar nicht neu, sondern seit Jahren allgegenwärtig.

Linksextremistische Gewalttäter werden zu friedlichen Gegendemonstranten ungelogen, friedliche Patrioten dagegen als rechtsradikaler Mob dargestellt.
Aus illegalen Wirtschaftsasylanten macht man verfolgte Kriegsflüchtlinge und aus Schlepperschiffen die als Schleusertaxis fungieren Rettungsschiffe.
Souveräne Staaten mit Krieg überziehen nennt man neuerdings „Demokratie bringen“ und Nato-Aufmärsche an der russischen Grenze gelten als russische Aggressionen.

Ein Millionenheer archaisch geprägter Männer wandert ein, doch man zeigt uns Mütter mit Kindern.
Analphabeten werden zu Fachkräften und passlose und unidentifizierbare Menschen zu Syrern.
Wenn in einer Silvesternacht tausende deutsche Frauen zu Opfern ausländischer Sexualverbrecher werden ist am nächsten Tag nichts gewesen, doch wenn irgendeiner Muslima das Kopftuch heruntergezogen wird, gibt es deutschlandweiten Nazi-Alarm.

Eure Wahlumfragen getürkt (z.B.: Allensbach – Republikaner), politische Talk-Shows inszeniert und der „Tatort“ verkehrt die Realität ins Gegenteil.

Ihr seid die wahren Lügner und „Fake-News“ ist euer Credo!

Glaubt ihr also ernsthaft, dass euch irgendjemand eure Lüge von der sinkenden Kriminalität abnimmt?

ERFASSTE Straftaten können natürlich sinken, doch sind erfasste Straftaten eben nur erfasste Straftaten und geben keinerlei Aufschluss über die tatsächliche Anzahl verübter Straftaten.

Erfasst doch zukünftig überhaupt keine Straftaten mehr, dann könnt ihr behaupten die Kriminalität wäre auf null zurückgegangen.

Haltet ihr die Menschen wirklich für so dumm?

Kippa-Walk: Verdrehte Realität

In vielen deutschen Städten so auch in Hannover fand gestern der “Kippa-Walk” statt, eine Solidaritätsbekundung für jüdische Mitbürger, um gemeinsam gegen zunehmenden Antisemitismus zu protestieren.

Die Idee dahinter ist natürlich jede Unterstützung wert, jedoch wird der Hintergund in den Medien völlig falsch wiedergegeben. Antisemitismus hat es in Deutschland schon immer gegeben – von Links wie von Rechts – wie Gabor Lengyel, Rabbiner der Liberalen jüdischen Gemeinde, schon richtig feststellt.

Jedoch lässt sich der aktuell zunehmende Antisemitismus auf importierten Judenhass aus der islamischen Welt zurückverfolgen – was natürlich ein absolutes No-Go-Thema für die Merkelgesteuerten Staatsmedien darstellt. Daher werden die Ursachen mal wieder bei uns Deutschen gesucht.

Wir sagen ganz klar: Will man zunehmden Antisemitismus verhindern, dann muss sofort die islamische Einwanderung gestoppt und die Islamisierung Europas verhindert werden. Und es müssen umgehend alle illegalen Einwanderer konsequent abgeschoben werden. Außerdem muss die Etablierung der menschenfeindlichen Ideologie “Islam” so unattraktiv wie Möglich gemacht werden: Verbot von Moscheen, Kopftuchverbot im öffentlichen Raum, Verbot von Vielehe auch für nachgezogene Ehefrauen usw.

Auch wenn sich diverse moslemische Verbände dem Kippa-Walk angeschlossen haben: Lassen Sie sich täuschen! Das ist reine Propaganda und Makulatur, seit jeher ist der Judenhass im Islam tief verwurzelt. Zudem fühlen sich so gut wie alle Moslems in Deutschland nicht von den “gemäßigten” Islamverbänden nicht vertreten.

Seite 21 der Bielefelder Studie

Auch die Universität Bielefeld hat in einer im Jahre 2017 veröffentlichten Studie bewiesen, daß der größte Antisemitismus in Deutschland von Muslimen ausgeht. 81% der körperlichen Angriffe gegen Juden wurden demnach von Muslimen verübt. (Link zur Studie)

Wenn “Mutti” Merkel weiterhin den Antisemitismus nach Europa importiert, wird das europäische Judentum früher oder später einen neuen Holocaust erfahren.

“Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!” (Angela Merkel, 2010)

Weitere Informationen: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Kippa-Walk-setzt-Zeichen-gegen-Antisemitismus

Die HAZ präsentiert sich einmal mehr als Lücken- und Lügenpresse und nun auch noch als Schlafpresse

Die HAZ hat heute in Ihrer Print- sowie auch in ihrer Onlineausgabe über unsere Pausierung berichtet. Diese Meldung hat sie auch gleich noch auf ihre Facebookseite geteilt – aufgemacht wie eine sensationelle Eilmeldung.

Abgesehen davon, daß es inhaltlich mal wieder weniger um Fakten und mehr um Phantasieträume geht (dazu weiter unten im Text), outet sich die HAZ nun auch noch als Schlafpresse.
Denn Saschas Posting bzw. unsere Bekanntgabe, dass wir vorrübergehend keine Demos abhalten, ist mittlerweile fast drei Wochen her – die HAZ hat es aber erst heute entdeckt. DAS, liebe Freunde, ist Qualitätsjournalismus, den man von diesem Käseblatt kennt!

Interessant ist auch, dass die HAZ nun doch mal über den Bürgerprotest Hannover berichtet – das hat sie in der ganzen Zeit nicht geschafft – selbst zu unseren Spitzenzeiten nicht, als wir mit 200 – 300 Teilnehmern auf dem Platz standen – und das, obwohl der “Spitzenjournalist” Tobias Morchner fast jedesmal dabei war und fleißig fotografierte. Aber eine Pausierung – jaa, das ist natürlich eine Meldung wert.

Inhaltlich ist diese Meldung natürlich auch wieder absoluter Quatsch, die es richtig zu stellen gilt:
Der Bürgerprotest Hannover steht nicht vor dem Aus – wie auch die letzten Male schon nicht, als von diesem Schmierenblatt ähnliche Glaskugelprophezeihungen vorhergesagt wurden.
Wir sind jederzeit dazu bereit, die Demonstrationen wieder stattfinden zu lassen – sobald wir dies für Notwendig und Sinnvoll erachten, werden wir das auch tun!

Liebe HAZ:
Ist euch dieses Verhalten eigentlich gar nicht peinlich? Wie oft seid ihr schon ins Fettnäpfchen getreten, wie oft habt ihr uns schon totgeschrieben und dann waren wir doch wieder da, stärker als zuvor!?
Es ist kein Wunder, daß Eure Auflage immer weiter zurück geht – wer will für solche viel zu spät erscheinenden Meldungen, die noch dazu voller Fakenews stecken, noch Geld ausgeben?

Nicht ist älter als die Zeitung von gestern!

Sozialistische Säuberungswelle auf Facebook

Heiko Maas macht ernst!

Seit heute Mittag werden immer wieder systemkritische Seiten, Gruppen und Profile auf facebook gelöscht, bis etwa 0 Uhr waren über 30 Accounts betroffen!

Unter anderem traf es auch das Profil vom Islamkritiker und Journalist Imad Karim. (hier gehts zu einem Protestaufruf)

Höchstwahrscheinlich wird diese Zensurwelle weitere Seiten und Profile treffen.

Wir raten: Meldet euch unbedingt bei der Alternative vk.com an!

Sollten wir auf facebook auch plötzlich verschwinden,  könnt ihr uns hier finden.

Dies ist eine neue Steigerung der Zensur von Heiko Maas, der schon seit geraumer Zeit für eine Einschränkung der Meinungsfreiheit arbeitet – alles, was nicht den Mainstream-Gedanken entspricht, soll unterdrückt werden.

Willkommen DDR 2.0

Fakenews oder Postfaktisch? Das ist hier die Frage! Stimmen Sie ab!

 

Heute in der HAZ / Lokalteil Lehrte:

Da wird aber auch alles durcheinander gewürfelt – Neonazis, Pegida, Reichsbürger … Nur die besorgte Bürgerin, wohl eine Verschwörungstheoretikerin, steht auf der anderen Seite.
Das ist allerhöchster, gut recherchierter Qualitätsjournalismus!
Respekt, liebe HAZ!

Sind das schon Fakenews, oder geht das noch als Postfaktisch durch?
Herr Maas und Ihre Wahrheitsbehörde, bitte übernehmen Sie!

Artikel in der HAZ: Fakenews oder Postfaktisch?

Richtigstellung zum Artikel der HAZ vom 2.2.2017 “Anhänger von Pegida unter Verdacht”

OFFENER BRIEF

Richtigstellung zum Artikel der HAZ vom 2.2.2017 “Anhänger von Pegida unter Verdacht”

HAZ vom 2.2.2017
HAZ vom 2.2.2017

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung ist einmal mehr über das Ziel hinausgeschossen und hat ihrer Leserschaft einen völlig unzureichend recherchierten Artikel präsentiert. Für 483,60 Euro jährlich können Sie die HAZ abonnieren, aber für das “bisschen Kohle” kann man natürlich nicht verlangen, umfassend und korrekt informiert zu werden. Was will man auch von einem Schmierenblättchen erwarten, dass von der SPD kontrolliert wird (Madsack – und damit die HAZ – ist in Form einer GmbH & Co. KG organisiert. Komplementärin ist die Dr. Erich Madsack GmbH, größte Kommanditistin ist das Medienbeteiligungsunternehmen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mit einem Anteil von 23,1%)? Die “Zeitung” behauptet in ihrer Ausgabe, der Bürgerprotest Hannover habe enge Beziehungen zu rechtsradikalen Kreisen.

Sie stützt ihre Behauptung im Wesentlichen darauf, dass im Jahre 2015 der rechtsradikale Markus J. bei uns gesprochen hat. Es ist korrekt, dass J. im Jahre 2015 bei uns gesprochen hat. Zu dieser Zeit durfte bei uns jeder sprechen, da wir weder die Reden noch die Redner vorab kontrolliert haben, um den Vorwurf einer Zensur zu vermeiden. Wir stehen ein für Demokratie und Meinungsfreiheit; eine Zensur würde diesem Gedanken entgegenstehen.

Leider erwies sich das als fatal, denn nicht selten wurde von rechtsradikalen Strukturen versucht, den Bürgerprotest Hannover – damals noch PEGIDA Hannover – zu unterwandern. Da das Orgateam des Bürgerprotest Hannover aus Personen der bürgerlichen Mitte besteht und eben keine Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen hat, waren uns weder Markus J. noch andere Personen dieser Szene bekannt. Ansonsten hätten wir schon damals entsprechend reagiert. Inzwischen prüfen wir unsere Redner vorab, ob sie irgendwelchen radikalen oder verfassungsfeindlichen Organisationen angehören, auch wenn dieses Vorgehen dem Grundsatz der Meinungsfreiheit widerspricht.

Bereits Ende 2015 haben wir Herrn J. und seiner Anhängerschaft ein Teilnahmeverbot unserer Veranstaltungen ausgesprochen. Auch distanzieren wir uns ausdrücklich vom Extremismus – egal ob von rechts oder links – und verurteilen die mutmaßlichen Planungen des Herrn J. aufs Schärfste.

Wir sind glühende Demokraten und achten und verteidigen das Grundgesetz! Dennoch ist es nie auszuschließen, dass entsprechende Personenkreise auf öffentlichen Veranstaltungen wie einer Kundgebung auftauchen. Auch kann nicht gänzlich verhindert werden, dass entsprechende Personen beim offenen Bürgermikrofon etwas sagen, was nicht unseren Grundsätzen entspricht. Wir versuchen hier immer, solche Personen rechtzeitig zu erkennen und ihnen die Teilnahme an unseren Kundgebungen zu untersagen.

Das alles hätte die HAZ ganz einfach recherchieren können, indem man uns um eine Stellungnahme gebeten hätte, wie man es von investigativem Journalismus erwartet. Aber für einseitige und meinungsvorgebende Berichterstattung ist die HAZ bekannt; den Grund konnten Sie in der Einleitung dieser Erklärung erfahren.