Ronai Chaker und Anabel Schunke: Wehrhafter Feminismus

Seit der Silvesternacht in Köln häufen sich die Meldungen über sexuelle Übergriffe auf Frauen. Der deutsche Feminismus gibt sich bedeckt. Woran liegt das und gibt es überhaupt DEN deutschen Feminismus? Brauchen wir nicht angesichts einer nie da gewesenen kulturellen Herausforderung einen wehrhaften Feminismus, der für die Rechte der Frauen eintritt und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt oder ist das vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe? Die westliche, liberale Gesellschaft kommt angesichts des Zustroms von Millionen Einwanderern aus anderen Kulturkreisen an ihre Grenzen, meinen Anabel Schunke und Ronai Chaker. Sie muss sich fragen, wie viel Toleranz sie der Intoleranz gewähren sollte und wohin das Zuviel an Toleranz bereits geführt hat. Im deutschen Neofeminismus werden die Unterdrücker der Freiheit der Frau unter der Prämisse der Political Correctness hofiert. Was es stattdessen braucht ist ein liberaler Feminismus, der entschieden gegen die Gegner der Freiheit der Frauen vorgeht und dabei auch keine Angst vor der Rassismuskeule hat. Nur so kann die Freiheit und Gleichberechtigung der Frauen hierzulande erhalten und jene der Frauen, die zu uns kommen, hergestellt werden.

 

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